Willkommen bei RescueHEART®
„Leben zu Retten liegt uns am Herzen.“
Bei uns geht es nicht um Umsatzzahlen, sondern um nachhaltiges Denken und Handeln mit dem Ziel, die Notfallmedizin und Lebensrettung voranzubringen. Leben zu retten liegt uns am Herzen!
Als Generalvertrieb der Firma ViVest Medical engagieren wir uns aktiv im Kampf gegen den plötzlichen Herztod.
In Deutschland sterben jährlich etwa 65.000 Menschen daran. Eine schnelle und effektive Rettungskette ist lebenswichtig – vor allem der sofortige Beginn der Herz-Druck-Massage.
Da Kammerflimmern und andere Herzrhythmusstörungen die häufigste Ursache sind, ist der zügige Einsatz eines Defibrillators (AED) durch den Ersthelfer in den ersten Minuten entscheidend!
Einer der kleinsten AEDs im Handy-Format bietet endlich die Möglichkeit, einen vollwertigen Defibrillator für den Einsatz bei Erwachsenen und Kindern überall und jederzeit einsatzklar mitzunehmen.
Ziel ist es, die Überlebenschancen deutlich zu erhöhen (siehe unten "Überleben bei plötzlichem Herztod").
Zu den Produkten
ViVest AED Laiendefibrilltoren der Firma ViVest AED A1 oder AED A3
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Was ist eigentlich ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator ) ?
Ein Automatisierter Externer Defibrillator ist ein intelligentes Medizinprodukt, das speziell dafür entwickelt wurde, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen durch gezielte Stromstöße zu beenden.
Hier ist die schrittweise Funktionsweise erklärt:
1. Rhythmusanalyse über Elektroden
Sobald die Elektrodenpads am Oberkörper des Patienten angebracht sind, fungieren sie als Sensoren. Der AED leitet ein Elektrokardiogramm ab, um den Herzrhythmus zu analysieren (Zhang, Deng and Yin, 2026). Das Gerät erkennt dabei spezifisch, ob ein „schockbarer Rhythmus“ vorliegt, wie zum Beispiel:
Kammerflimmern: Das Herz zuckt nur noch unkontrolliert und pumpt kein Blut mehr (Masri et al., 2019).
Pulslose ventrikuläre Tachykardie: Das Herz schlägt so schnell, dass keine effektive Kreislauffunktion mehr möglich ist (Masri et al., 2019).
2. Automatisierte Entscheidungsfindung
Ein entscheidender Aspekt der Funktion ist die computergestützte Analyse. Der AED entscheidet selbstständig, ob ein Schock notwendig ist. Liegt ein nicht-schockbarer Rhythmus vor (z. B. eine Asystolie/Nulllinie), verweigert das Gerät die Schockabgabe, um den Patienten nicht unnötig zu schädigen (Truhlář et al., 2015; Yan et al., 2020). In China unterliegen diese Analysealgorithmen strengsten Anforderungen der Klasse III für Medizinprodukte, um Fehlentscheidungen auszuschließen (Li et al., 2023).
3. Die Defibrillation
Wird ein schockbarer Rhythmus erkannt, lädt das Gerät einen Kondensator auf.
Energiefreisetzung: Der AED gibt einen hochenergetischen elektrischen Impuls über die Brustwand an das Herz ab (Zhang, Deng and Yin, 2026).
Ziel: Dieser Stromstoß soll alle Herzmuskelzellen gleichzeitig depolarisieren („kurzschließen“). Dies führt zu einer kurzen elektrischen Stille, die es dem natürlichen Taktgeber des Herzens ermöglichen soll, wieder die Kontrolle zu übernehmen und einen geordneten Rhythmus aufzubauen (Magnusson et al., 2020).
4. Benutzerführung und Sicherheit
Da AEDs für Laien konzipiert sind, ist die Funktion eng mit einer interaktiven Anleitung verknüpft:
Sprachanweisungen: Das Gerät führt den Helfer akustisch durch die Wiederbelebung und gibt den Takt für die Herzdruckmassage vor (Hou, Wang and Wang, 2021).
Sicherheitsbarrieren: Moderne Geräte verfügen über einen Schutz, der sicherstellt, dass die abgegebene Energie das Herz effektiv erreicht, ohne andere am Patienten angeschlossene medizinische Geräte zu zerstören (Zhang, Deng and Yin, 2026).
5. Integration in die Rettungskette
Nach der Schockabgabe fordert der AED den Helfer meist dazu auf, die Herzdruckmassage sofort fortzusetzen, bis die nächste Analyse erfolgt (meist nach 2 Minuten) (Yasunaga et al., 2011; Hou, Wang and Wang, 2021). Studien zeigen, dass der Einsatz eines AEDs vor Ort die Wahrscheinlichkeit eines neurologisch intakten Überlebens etwa verdoppeln kann, verglichen mit einer alleinigen Herzdruckmassage (Berdowski et al., 2011).
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Die Hauptfunktion des AED besteht nicht darin, das Herz „anzuwerfen“, sondern ein elektrisches Chaos zu stoppen, damit das Herz von selbst wieder in den richtigen Takt finden kann.
Überleben bei plötzlichen Herztod
Die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem plötzlichen Herztod hängt massiv davon ab, ob der Vorfall außerhalb oder innerhalb eines Krankenhauses stattfindet und wie schnell Erste Hilfe geleistet wird.
1. Globale Überlebensraten
Die Chancen, einen außerklinischen Herzstillstand zu überleben und lebend aus dem Krankenhaus entlassen zu werden, sind weltweit immer noch gering, aber stark regional unterschiedlich:
Globaler Durchschnitt: Die Rate der Überlebenden bis zur Krankenhausentlassung liegt weltweit bei etwa 8,8 % (Yan et al., 2020).
Regionale Unterschiede: Während die Überlebensraten in Nordamerika (~6,8 %) und Europa (~7,6 %) höher liegen, ist die Quote in Asien mit durchschnittlich 3,0 % deutlich niedriger (Lei et al., 2020).
Situation in China: In China liegt die Überlebensrate bei außerklinischen Vorfällen historisch sogar bei weniger als 1 % (Yan et al., 2020; Hou, Wang and Wang, 2021).
2. Der Faktor Zeit: Die "Goldenen Minuten"
Die Zeitspanne bis zur Defibrillation ist der kritischste Faktor für das Überleben. Jede Minute ohne Behandlung verringert die Überlebenschance um etwa 7–10 % (Magnusson et al., 2020).
Frühe Intervention: Wenn eine Defibrillation innerhalb der ersten 2 Minuten erfolgt, liegt die 1-Monats-Überlebensrate bei etwa 13,2 %. Sinkt die Reaktionszeit auf über 11 Minuten, fällt diese Rate auf 3,6 % (Yasunaga et al., 2011).
Spezialszenarien: In kontrollierten Umgebungen wie Flugzeugen, in denen medizinisches Personal und AEDs sofort verfügbar sind, kann die Überlebensrate bis zur Krankenhausaufnahme bei schockbaren Rhythmen auf 33–50 % steigen (Truhlář et al., 2015).
3. Einflussfaktoren auf die Prognose
Mehrere Faktoren bestimmen, ob ein Patient überlebt:
Anwesende Ersthelfer: Die Durchführung einer Herzdruckmassage und der Einsatz eines AED durch Umstehende verbessern die Ergebnisse signifikant (Yasunaga et al., 2011; Yan et al., 2020).
Initialer Rhythmus: Patienten mit einem "schockbaren" Rhythmus haben wesentlich bessere Überlebenschancen als Patienten mit einer Asystolie, bei der eine Defibrillation nicht möglich ist (Truhlář et al., 2015; Yan et al., 2020).
AED-Verfügbarkeit: Die Nutzung eines vor Ort verfügbaren AEDs kann die Wahrscheinlichkeit eines neurologisch intakten Überlebens etwa verdoppeln (Berdowski et al., 2011).
4. Klinische Meilensteine des Überlebens
Statistisch gesehen erreichen viele Patienten zwar eine kurzzeitige Stabilisierung, versterben aber im weiteren Verlauf:
Wiederherstellung eines Spontankreislaufs: 29,7 %
Überleben bis zur Krankenhausaufnahme: 22,0 %
Überleben nach einem Monat: 10,7 %
Überleben nach einem Jahr: 7,7 % (Yan et al., 2020)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit durch den massiven Ausbau von AED-Netzwerken (wie sie Unternehmen wie RescueHEART und ViVest vorantreiben) und eine bessere Ausbildung der Bevölkerung in Wiederbelebung deutlich gesteigert werden kann (Hou, Wang and Wang, 2021; Li et al., 2023).






